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Band Story

Die Geschichte von Miscariage beginnt – wie so oft – nicht mit einem grossen Plan, sondern mit einer Begegnung.

Anfang der 90er, irgendwann um 1992, lernen sich Res (Drums) und Oschti (Gitarre) kennen. Res kommt aus einer Death-Metal-Band, Oschti ist zu diesem Zeitpunkt noch bandlos – doch die Idee ist schnell geboren: Warum nicht einfach selbst eine Band gründen?

Gesagt, gedacht – aber noch lange nicht komplett. Was fehlt? Ein Sänger, ein Bassist… und eigentlich auch jemand, der überhaupt Bass spielen kann.

Hier kommt Adi ins Spiel. Ohne grosse Vorkenntnisse, aber mit viel Motivation, übernahm er den Bass – mit etwas Unterstützung von Oschti.

Der Sänger? Paulo. Wie genau er zur Band stiess, lässt sich heute nicht mehr genau sagen – aber wie so oft spielte auch hier der Zufall eine Rolle.

🍔 Die ersten Erfahrungen

Ein früher Auftritt führte die Band in einen Burgerladen in Winterthur, der Nachwuchsbands unterstützte. Das Ergebnis: Nach wenigen Minuten war der Laden leer.

Das Publikum suchte fluchtartig das Weite – bis auf eine Person: Stefan Fehr, der treueste Fan der Band. Er unterstützte die Band bei Proben und Auftritten und blieb ihnen stets verbunden. Heute ist er nicht mehr unter uns, aber ein Teil dieser Geschichte bleibt er für immer.

Die Band nahm solche Momente mit Humor. Rückschläge gehören dazu.

🏚️ Der legendäre Proberaum

Der erste Proberaum befand sich unter einem kleinen Sportgeschäft in Kreuzlingen – kalt, feucht und alles andere als komfortabel. Und trotzdem: Genau dort begann alles.

Erster Proberaum Miscariage

🔥 Die ersten Songs und Auftritte

Inspiriert von Bands wie Rage Against the Machine oder Clawfinger entwickelte sich schnell ein eigener Stil. Bereits nach wenigen Wochen folgte der erste Auftritt – mit einem voll besetzten Saal.

Weitere Konzerte folgten regional und später auch im nahen Ausland.

💿 Die erste CD

Trotz hoher Kosten gelang es der Band, rund 10’000 Franken für eine Aufnahme zusammenzubringen. In fünf Tagen entstand die erste und einzige CD in Schaffhausen.

⚡ Pause

Veränderungen im Line-Up und Oschti’s Aufenthalt am GIT in den USA führten schliesslich zur Auflösung der Band nach rund zwei Jahren.

Es folgte eine Pause von fast 30 Jahren.

⏳ Zwischenzeit

Die Bandmitglieder gingen ihre eigenen Wege – beruflich wie privat. Die Musik verschwand dabei nie ganz, sie trat nur in den Hintergrund.

🎂 Comeback

Zum 50. Geburtstag von Paulo wurden die ehemaligen Mitglieder wieder zusammengeführt. Nach wenigen Proben folgte eine spontane Performance – nicht perfekt, aber ehrlich.

🔄 Heute

Die Band probt wieder mehr oder weniger regelmässig. Das alte Material ist wieder unter Kontrolle – und gleichzeitig wird intensiv an neuen Songs gearbeitet.

Miscariage steht heute für Erfahrung, Energie und den Willen, ein neues Kapitel zu schreiben.